Ihr Ziel: Handlungsfähig bleiben
Business Continuity Management: handlungsfähig bleiben, wenn es darauf ankommt
Kritische Prozesse kennen. Notfälle üben. Schnell wieder arbeiten.
Jahre Erfahrung
Unternehmen betreut
Überwachung
Das eigentliche Problem
Der Notfall kommt nie zum passenden Zeitpunkt
Ein Cyberangriff legt die IT lahm, der Cloud-Dienstleister fällt aus, ein Brand sperrt das Lager oder ein Großteil des Teams ist krank. Der Auslöser ist jedes Mal ein anderer, die Frage danach immer dieselbe: Was muss zuerst wieder laufen, wer entscheidet, und wie erfahren Kunden und Mitarbeitende davon?
Viele Unternehmen haben Backups und eine Firewall. Was fehlt, ist der Plan für die Stunden und Tage danach. Ohne ihn entscheiden Menschen unter Druck, aus dem Bauch heraus und oft in der falschen Reihenfolge.
Business Continuity Management (BCM) schließt diese Lücke. Es legt vorher fest, welche Prozesse kritisch sind, wie lange sie ausfallen dürfen und wie Ihr Unternehmen im Notbetrieb weiterarbeitet.
Was auf dem Spiel steht
Was ohne Business Continuity Management passiert
Ein Notfall ohne Plan kostet vor allem eines: Zeit. Und Zeit wird im Notfall schnell teuer.
Der Stillstand dauert länger als nötig
Ohne festgelegte Reihenfolge wird gleichzeitig an allem gearbeitet. Die wirklich wichtigen Prozesse warten, während Nebensächliches repariert wird.
Entscheidungen im Chaos
Wer darf was entscheiden? Wer informiert Kunden, Behörden und Presse? Ohne Rollen und Krisenstab gehen wertvolle Stunden mit Abstimmung verloren.
Kunden und Lieferketten springen ab
Lieferzusagen platzen, Kunden weichen auf Wettbewerber aus. Was in einer Woche verloren geht, holen Sie oft monatelang nicht zurück.
Pflicht nach NIS2 und DORA
Das BSIG fordert die Aufrechterhaltung des Betriebs inklusive Krisenmanagement (§ 30 Abs. 2 Nr. 3). Finanzunternehmen verlangt DORA eine IKT-Geschäftsfortführung.
So erreichen Sie Ihr Ziel
Business Continuity Management in drei Schritten
1. Business Impact Analyse: wissen, was zählt
Gemeinsam mit Geschäftsführung und Fachabteilungen ermitteln wir Ihre kritischen Geschäftsprozesse und ihre Abhängigkeiten von IT, Personal, Gebäuden und Lieferanten. Für jeden Prozess legen wir fest, wie lange er höchstens ausfallen darf, wie schnell er wieder laufen muss (RTO) und wie viel Datenverlust tragbar ist (RPO).
2. Pläne und Strategien: vorbereitet statt überrascht
Aus der Analyse entstehen Ihr Business Continuity Plan und die passenden Wiederanlaufpläne: Notbetrieb und Ausweichlösungen, Krisenstab mit klaren Rollen, Alarmierungs- und Kommunikationswege und ein schlankes Notfallhandbuch. Die IT-Seite verankern wir über IT-Notfallplanung, Datensicherung und Notfallkommunikation.
3. Üben, prüfen, verbessern
Ein Plan, der nie geübt wurde, hält dem Ernstfall selten stand. Mit Planspielen, Wiederherstellungstests und Alarmierungsübungen prüfen wir, ob Abläufe und Zeiten realistisch sind. Erkenntnisse fließen zurück in die Pläne. Das Vorgehen orientiert sich am BSI-Standard 200-4 und an ISO 22301, sodass es auch Prüfungen standhält.
Für welche Notfälle
Vier Szenarien, auf die Sie vorbereitet sein sollten
BCM denkt nicht in Ursachen, sondern in Auswirkungen. Trotzdem lohnt der Blick auf die Szenarien, die Unternehmen am häufigsten treffen.
Cyberangriff und Ransomware
Verschlüsselte Systeme treffen alle Abteilungen gleichzeitig. Der Business Continuity Plan regelt den Notbetrieb, während das Incident-Response-Team den Angriff eindämmt. Vorbeugend hilft unser Schutz vor Cyberangriffen.
Ausfall von IT und Rechenzentrum
Hardwaredefekt, Stromausfall oder ein fehlgeschlagenes Update. Entscheidend ist, wie schnell die kritischen Systeme aus der Sicherung wieder zur Verfügung stehen.
Ausfall eines Dienstleisters
Cloud-Anbieter, IT-Dienstleister oder ein wichtiger Zulieferer fällt aus. Wir prüfen Abhängigkeiten und legen Ausweichlösungen fest, bevor es soweit ist.
Personal- und Gebäudeausfall
Brand, Hochwasser oder eine Krankheitswelle. Vertretungsregeln, mobiles Arbeiten und Ausweichstandorte halten den Betrieb am Laufen.
Der Unterschied
IT-Notfallplan oder Business Continuity Management?
Ein IT-Notfallplan ist ein wichtiger Baustein. BCM denkt weiter: vom Geschäftsprozess her statt vom Server.
Nur ein IT-Notfallplan
- Fokus auf Server, Netzwerk und Backups
- Unklar, welche Geschäftsprozesse zuerst zählen
- Plan liegt ungetestet in der Schublade
- Fachabteilungen und Leitung bleiben außen vor
Business Continuity Management
- Alle kritischen Prozesse und Abhängigkeiten im Blick
- Klare Wiederanlauf-Reihenfolge aus der BIA
- Regelmäßige Übungen mit dokumentierten Ergebnissen
- Krisenstab, Rollen und Kommunikation festgelegt
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Häufige Fragen zum Business Continuity Management
Was ist Business Continuity Management (BCM)?
Business Continuity Management, auf Deutsch betriebliches Kontinuitätsmanagement, sorgt dafür, dass ein Unternehmen seine wichtigsten Geschäftsprozesse auch in einem Notfall fortführen oder schnell wieder aufnehmen kann. Dazu gehören die Analyse kritischer Prozesse, Notfall- und Wiederanlaufpläne, ein Krisenstab und regelmäßige Übungen.
Was ist der Unterschied zwischen BCM, IT-Notfallplan und Disaster Recovery?
BCM betrachtet das ganze Unternehmen: Prozesse, Personal, Gebäude, Lieferanten und IT. Der IT-Notfallplan regelt, was die IT im Notfall tut. Disaster Recovery beschreibt die technische Wiederherstellung von Systemen und Daten. Beides sind Bausteine innerhalb des BCM.
Was ist eine Business Impact Analyse (BIA)?
Die Business Impact Analyse ermittelt, welche Geschäftsprozesse für Ihr Unternehmen kritisch sind, welche Ressourcen sie brauchen und welche Schäden ein Ausfall über die Zeit verursacht. Daraus ergeben sich die maximal tolerierbare Ausfallzeit und die Wiederanlaufziele. Die BIA ist die Grundlage für alle weiteren Pläne.
Was gehört in einen Business Continuity Plan?
Ein Business Continuity Plan beschreibt für die kritischen Prozesse, wie der Notbetrieb aussieht, welche Ressourcen und Ausweichlösungen bereitstehen, wer im Krisenstab welche Rolle hat, wie alarmiert und kommuniziert wird und in welcher Reihenfolge der Normalbetrieb wiederhergestellt wird. Kontaktlisten und Checklisten machen ihn im Ernstfall schnell nutzbar.
Ist Business Continuity Management Pflicht?
Für Unternehmen, die unter NIS2 fallen, ja: § 30 Abs. 2 Nr. 3 BSIG verlangt die Aufrechterhaltung des Betriebs, etwa durch Backup-Management und Wiederherstellung nach einem Notfall, sowie ein Krisenmanagement. Finanzunternehmen fordert DORA eine IKT-Geschäftsfortführung. Darüber hinaus erwarten viele Auftraggeber und Versicherer einen Nachweis. Ob NIS2 für Sie gilt, klären wir in der NIS2-Beratung.
Was ist der BSI-Standard 200-4?
Der BSI-Standard 200-4 ist der Leitfaden des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik für den Aufbau eines Business Continuity Managements. Er beschreibt ein Stufenmodell vom Reaktiv-BCMS über das Aufbau-BCMS bis zum Standard-BCMS. So können auch mittelständische Unternehmen klein anfangen und ihr BCM schrittweise ausbauen.
Was ist ein BCMS nach ISO 22301?
Ein Business Continuity Management System (BCMS) ist der organisatorische Rahmen, in dem BCM dauerhaft gesteuert, überprüft und verbessert wird. ISO 22301 ist die internationale Norm dafür und kann zertifiziert werden. Der BSI-Standard 200-4 ist mit ihr kompatibel.
Wie oft sollten Notfallpläne geübt werden?
Empfehlenswert ist mindestens eine Übung pro Jahr für die wichtigsten Szenarien, zusätzlich nach größeren Änderungen an Prozessen, IT oder Organisation. Der Einstieg kann ein Planspiel am Tisch sein. Später kommen Alarmierungs- und Wiederherstellungstests hinzu.
Was kostet Business Continuity Management?
Der Aufwand hängt von der Größe Ihres Unternehmens, der Zahl der kritischen Prozesse und dem Reifegrad ab, den Sie erreichen wollen. Sinnvoll ist ein schlanker Start mit den wichtigsten Prozessen, der dann ausgebaut wird. Einen ersten Überblick über Ihre Lage gibt unser IT-Security-Audit zum Festpreis von 1.499 € zzgl. MwSt.
Wie läuft der Start ab?
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihre Ausgangslage, Pflichten und Ziele. Danach startet die Business Impact Analyse in kurzen Workshops mit Geschäftsführung und Fachabteilungen. Sie erhalten einen klaren Fahrplan mit festem Umfang, bevor die Pläne entstehen.